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Größere Parkflächen, speziell in Innenstadtlagen, heutzutage nicht zu bewirtschaften kann sich kaum noch ein Eigentümer leisten. Und eine Parkplatzbewirtschaftung ist daher auch üblich geworden.
Gleichzeitig geht es häuftig darum gezielt und i.d.R. unentgeltlich nur Fahrzeuge bestimmter Personen auf einen Parkplatz oder in eine Garage einfahren zu lassen wie z.B. Mitarbeiter, Gäste, Mitglieder, VIP, Lieferanten, Taxis.
Um darüber hinaus zu erreichen, dass möglichst nur die gewünschten Besucher, Kunden, oder auch Patienten diese Parkbereiche aufsuchen ist eine Bewirtschaftung durch ein Parksystem oftmals die einzige Alternative um unerwünschte Fremdparker fernzuhalten.
Letztlich soll oftmals bereits die Farbgebung der Gehäuse eines Parksystems schon direkt erkennen lassen zu welcher Einrichtung oder welchem Gebäude diese Parkflächen gehören. (Stichwort: Corporate Identity)
HKS-Farben aus Druckerzeugnissen sind in der Technik aber nicht exakt umsetzbar.
Daher werden hier alternativ alle Gehäuse unseres Parksystems überwiegend in den 213 Farben nach dem normierten
RAL-Farbspektrum ausgeführt.RAL-Farben erhältlich. |
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Wir unterscheiden im Wesentlichen 2 unterschiedliche Systeme, EC Parksysteme für Banken und Ticketsysteme für alle übrigen Parksystembetreiber.
Ticketsysteme
Lange bevor der deutsche Markt die Vorteile für Parksysteme erkannte, setzten wir sie bereits ein, die Barcodetechnik auf Papiertickets!
Heute setzt die dritte Generation wieder neue Maßstäbe, eine Ticketausgabe in Sage und Schreibe 0,8 Sekunden mit Druck von Barcode, Einfahrtzeit, Datum, Ticketnummer wartet auf dem Markt auf seines gleichen. Selbst ein etwaiger Werbeaufdruck ist in gleicher Geschwindigkeit erstellt.
Ein Reboot eines “Einfahrtterminals“ sowie “Ausfahrtterminals“ oder eines “Kassenautomaten“ ist in wenigen Sekunden durchgeführt, betroffen ist auch tatsächlich nur das eine Gerät. Bei vielen Systemen im Markt “steht“ das komplette System und es dauert teilweise bis zu 20 Minuten bis alle Stationen wieder einwandfrei arbeiten.
Bei einem Austausch eines ACOTEC Parksystems der vergangenen Generation können die Kabelstruktur und Fundamente weiter genutzt werden. Selbst Restbestände des vorhandenen Ticketpapiers, wenn auch bei der neuen Schrankenanlage kein Magnetstreifen mehr erforderlich ist, können noch aufgebraucht werden.
Der generelle Betrieb benötigt keinen PC. Dies ist für die Systemstabilität von großer Bedeutung. Lediglich die Parametrierung des Parksystems kann über einen PC aber auch, meist bei kleineren Parkplätzen, über eine so genannte Eingabestation vorgenommen werden. Letztere kann zum Beispiel im Kassenautomaten untergebracht werden.
Bei der PC Variante kommt die Software Parknavigator zum Einsatz. Zahllose komfortable Tools wie Dauerparkerverwaltung, Zeitzonen, umfangreiche Gebührstrukturen, grafische Umsatzauswertungen, Datenexport… sind im Standard bereits enthalten. Kaum ein Kundenwunsch bleibt hier noch offen. Sollte dies aber doch einmal der Fall sein, finden unsere Entwickler sicher auch hierfür eine individuelle Lösung.
Immer sind neue Innovationen in die Parksysteme geflossen, eines aber ist geblieben, das Papierticket. Es bietet unseren Kunden nach wie vor die größten Vorteile gegenüber sonstigen Systemen wie Hygiene, Aufdruck von Einfahrtzeit und –datum, Möglichkeit wechselnder Werbeaufdrucke, kontaktloses Auslesen der Tickets, um nur einige zu nennen. Da mit einem permanenten Verlust von Tickets, Coins oder ähnlichem zu rechnen ist, amortisiert sich das wieder verwendbare Medium meist nie und ist somit auch preislich, gegenüber dem Papierticket nicht im Vorteil.
Für sehr kleine Parkplätze ist der Einsatz eines Kassenautomaten oft nicht wirtschaftlich. In diesen Fällen kann die Parkgebühr entweder am Ausfahrtterminal mit Münzen oder an einer Handkassierstation entrichtet werden.
Weitere Optionen des Systems: Nebeneingangsleser, Rabattierung, Freie Ausfahrtkarten und viele mehr.
Einfahrtterminal
Schon beim Einfahren wird dem Nutzer die Bedienung dank der optischen Benutzerführung, mittels Kontext bezogener Beleuchtung leicht gemacht. So wird die Ticketanforderungstaste bei Befahren der Induktionsschleife Anwesenheit pulsierend beleuchtet. Nachdem dann der vandalismussichere Edelstahltaster betätigt wurde und das Ticket blitzartig in 0,8 Sekunden erstellt ist, leuchtet auch das Ticketmündchen, um den Parkenden auf die Entnahme besonders deutlich hinzuweisen. Untersuchungen haben ergeben, dass durch diese Maßnahmen die Durchsatzgeschwindigkeit steigt, Warteschlangen und Rückstau werden auf ein Minimum reduziert.
Die äußerst robuste Druckereinheit mit Schneidwerk ist kinderleicht zu zerlegen und ohne Risiko einer falschen Justage eben so leicht wieder zusammensetzbar. So sind selten durchzuführende Reinigungsarbeiten spielend erledigt.
Der Ticketvorrat beträgt 4.500 Stück. Auf Wunsch ist eine Ticketmangelmeldung erhältlich, die dem Betreiber ein unnötiges Nachforschen des Bestandes am Gerät erspart.
Ausfahrtterminal
Auch hier wird der Nutzer bei Befahren der Induktionsschleife Anwesenheit durch pulsierendes Leuchten des Ticketmündchens unmissverständlich informiert, wo er das Ticket einzustecken hat.
Standardmäßig nimmt der Ausfahrtmotorleser dem Nutzer das Ticket aus der Hand und lagert es im Inneren des Gerätes in einem Auffangbehälter. So entstehen an der Ausfahrt keine Müllberge, auf Wunsch ist aber auch der Ersatz des Motorlesers gegen einen reinen Barcodeleser möglich.
Ein- und Ausfahrtterminal
Das Gehäuse wird wie alle Komponenten des Parksystems aus Edelstahl gefertigt. Das Unterteil ist symmetrisch, so dass die große Revisionstür zur Straße oder entgegengesetzt platziert werden kann. Der Kopf kann mit Leichtigkeit “gekippt“ werden, was im Servicefall, aber auch insbesondere beim Nachfüllen von Tickets als sehr angenehm empfunden wird.
Die Öffnungen für die Befestigung in der Bodenplatte sind radiusförmig angelegt, so dass noch nach Setzen der Dübel eine Ausrichtung möglich ist.
Das vierzeilige und hintergrundbeleuchtete Display gibt dem Benutzer weitere Hinweise wie “Tickettaste drücken“, “Ticket wird erstellt“, “Bitte einfahren“, “Ticket einstecken“. Ohne KfZ wird der Betriebszustand des Systems angezeigt wie “In Betrieb“ oder “Außer Betrieb“. Weitere Anzeigen können den Service und die Ferndiagnose bei Bedarf erleichtern.
Eine starke Gebläseheizung verhindert auch bei feuchterem Klima Kondenswasser.
Die Vorrichtung für eine optionale Sprechstelle ist für 2 Varianten ausgelegt, mit oder ohne Rufweiterschaltung. Viele kundespezifische Sprechstellen sind aber ebenso problemlos installierbar. Hier kommt auch ein beleuchteter, vandalismussicherer Edelstahltaster zur Anwendung.
Dauerparker können standardmäßig eine Barcodekarte benutzen. Komfortabler ist jedoch die Verwendung einer RFID Karte (berührungslos arbeitende Karte, wird lediglich vor den Leser gehalten), die Frontplatten sind bereits für den Einbau des entsprechenden Lesers vorgesehen.
Die im Terminalkopf implementierten und blau beleuchteten Buchstaben “P“ erleichtern insbesondere dem ortsfremden Nutzer die Orientierung. Zudem hebt es das entsprechende Gesamtdesign.
Kasse
Der Korpus der Kasse ist aus 3mm starken Edelstahlplatten gefertigt. Die Elektronik und Geldteil sind getrennt und über 2 unterschiedliche Türen zugänglich. Hinter der unteren Tür befindet sich der selbst verriegelnde Geldtresor in dem Banknoten und Münzen getrennt gesammelt werden. Bei vielen Parksystemen hat der Banknotenleser eine so genannte Stapelendkassette, hier ist es notwendig den oberen Teil der Kasse für die Entnahme der Banknoten zu öffnen und den unteren für das Münzgeld. Bei dem ACOTEC Parksystem befindet sich das komplette Bargeld in einem Tresor, auf der einen Seite die Banknoten, getrennt von den auf der anderen Seite befindlichen Münzen. Komfortabler kann die Leerung nicht gestaltet sein.
Schließfolge: Zuerst muss der zusätzliche Einbruchschutz der über die gesamte Höhe des Kassenautomaten verläuft, geöffnet werden (Schließung 1). Dann wird bei Bedarf der obere Schlitten (kann komplett herausgefahren werden) des Kassenautomaten mittels 2 Schließzylindern geöffnet um die Elektronik zugänglich zu machen (Schließung 2). Oder aber es wird der untere Teil (Geldbereich) mittels 2 Schließzylindern geöffnet um den Geldteil zugänglich zu machen. (Schließung 3) Um den Tresor zu entnehmen ist ein weiterer Schlüssel nötig (Schließung 4) Geleert werden kann der Tresor aber immer noch nicht, da er sich bei Entnahme selbst verriegelt. Erst mit “Schließung 6)“ ist das Geld zugänglich. Bis auf Schließung 1 ist der Einsatz von Standardschließzylindern und somit die Integration in eine vorhandene Schließanlage möglich. So kann natürlich auch mit gleich schließenden Zylindern und somit nur mit 2 Schlüsseln gearbeitet werden.
Die Kasse verfügt wie die Ein- und Ausfahrt über eine optische Benutzerführung. Im Grundzustand leuchtet das Ticketmündchen um das Einlegen des Tickets zu signalisieren, sobald dies geschehen ist, leuchten der Banknotenleser, der Münzschlitz sowie die Taste Abbruch. Sobald die Parkgebühr komplett beglichen ist, leuchtet der Knopf “Quittung“, wird diese angefordert beginnt das Leuchten zu pulsieren, um dem Nutzer das erfolgreiche Anfordern zu signalisieren. Sofern Rückgeld oder eine Quittung in die Geldrückgabeschale ausgegeben werden, wird diese im gleichen Moment ebenfalls beleuchtet. Das vierzeilige Display informiert den Benutzer wahlweise in drei Sprachen, was insbesondere in grenznahen Gebieten, Bahnhöfen oder Flugplätzen unerlässlich ist. Es können 32 verschiedene Münzen und 16 verschiedene Banknoten lageunabhängig verarbeitet werden.
Auf Wunsch können die Banknoten in Abhängigkeit zur Parkgebühr angenommen oder abgewiesen werden, dies vermeidet große Rückgeldmengen in Münzen.
Der Kassenautomat trägt auf beiden Seiten oberhalb ebenfalls ein beleuchtetes “P“, so kann der Benutzer auch aus der Ferne schon erkennen, dass es sich um den Kassenautomaten für die Parkgebühren handelt, in vielen Bereichen (Krankenhäuser, Flughäfen, Banken) ist dies oft nicht der einzige Automat.
Ein schlichter seitlich angebrachter Haken nimmt dem Bediener während des Bezahlens die Tasche ab, so dass diese nicht mit den Beinen gehalten oder auf den Boden gestellt werden muss. Zusätzlich ist eine Ablagefläche vorhanden.
Die Vorrüstung Sprechstelle ist wie an der Ein- und Ausfahrt gegeben.
Weitere Optionen des Kassenautomaten: Alarmsirene, LCD Grafikdisplay, Kreditkartenleser, Wechseltresor
EC Parksysteme
Bei EC Parksystemen für Banken nutzen die Parkenden ihre EC Karte zum ein- und ausfahren. Das Parksystem speichert die Einfahrtzeit und berechnet beim Ausfahren die Parkgebühr. Der so erzeugte Datensatz wartet im Parksystem auf das Auslesen, das von der Bank (z.B. einmal die Woche) mittels PC vorgenommen wird. Es werden so genannte DTA Daten erzeugt mit dessen Hilfe die Parkgebühren vom Konto abgebucht werden.
Das Parksystem verfügt über eine Blacklist. Durch diese ist es möglich, bestimmte Karten das Einfahren durch Eingabe der Bankleitzahl und Kontonummer zu untersagen. Das Gegenteil hierzu ist die White List, die hier eingetragenen Karten parken kostenlos.
Generell sind verschiedene Filtermöglichkeiten gegeben, so können auch ganze Bankleitzahlgruppen gesperrt, kostenlos oder im Tarif besonders behandelt werden. Vorsteckkarten können die Parkgebühr reduzieren oder ganz aufheben, dies ist zum Beispiel nach Beratungsgesprächen mit Kunden der Bank von besonderem Vorteil.
Produktinformationen für die eingesetzten Schranken entnehmen Sie bitte der entsprechenden Produkseite.
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